Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte – Jakob Hein und Ulrich Matthes erzählen das erstaunliche Leben des Oliver Sacks

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Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte – Jakob Hein und Ulrich Matthes erzählen das erstaunliche Leben des Oliver Sacks


„,Wie schön, dass ich nicht tot bin!‘, rufe ich bei besonders prächtigem Wetter manchmal aus“, schreibt der große Neurologe und Schriftsteller Oliver Sacks in seinem Memoir „Dankbarkeit“, das er als Zweiundachtzigjähriger verfasst hat. Davor schrieb er 18 Bücher, die alle ebenso wie diese Zeilen von der lebensbejahenden Kraft und sinnstiftenden Energie Sacks’ zeugen. Sein Leben lang hat er im Bereich Neurologie und Psychiatrie geforscht. Er weckte als junger Arzt Patienten, die in einen jahrzehntelangen Dämmerzustand gefallen waren, und erzählte davon in seinem Buch „Awakenings“, er entdeckte die große Verbreitung des Tourette-Syndroms auf den Straßen New Yorks, war drogensüchtig und sich selbst medizinisches wie literarisches Anschauungsobjekt („Der Tag, an dem mein Bein fortging“). Er war ein großer Liebender, obwohl er seine erste Liebe erst mit 76 traf. Der Psychiater und Schriftsteller Jakob Hein erzählt uns seine Biografie, und der großartige Ulrich Matthes liest aus Sacks’ bedeutendem Werk.

  • Samstag 21 März

    Samstag
    21. März 2020
    21:00 Uhr

  • Theater am Tanzbrunnen

    Rheinparkweg 1
    50679 Köln
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