In der „Spiegelgeschichte“ erzählt Ilse Aichinger (1921–2016) in zuvor ungehörter Weise das Leben einer Frau rückwärts, wofür der Österreicherin 1952 der Preis der Gruppe 47 zugesprochen wird. Auch der Roman „Die größere Hoffnung“ (1948) gilt als Meilenstein der deutschsprachigen Literatur, ein kunstvolles Geflecht aus Träumen, Mythen, Geschichten, erzählt aus der Sicht eines Mädchens, das als Verfolgte zu überleben versucht. Ilse Aichingers Denken und Fühlen kreisen um Holocaust, Verlust, Verstummen, sie sucht die „schlechten Wörter“, nicht „die schönen Sätze in schönen Journalen“ und trifft dabei doch immer den richtigen Ton. Den trifft auch die ebenfalls in Wien geborene Senta Berger, wenn sie sich diesem außergewöhnlichen Werk, das sich von Anfang an in Spannungsfeldern und Paradoxien bewegte, mit der ihr eigenen Empathie zuwendet. Konzept: Joachim Hoell

Mitwirkende

Senta Berger © Warner
Senta Berger

Senta Berger hat in weit über 100 Kinofilmen mitgewirkt, ist am … Der Text wurde für die Übersicht gekürzt. Folgen Sie dem Mehr-Link um den ganzen Text zu lesen.

Mehr Über Senta Berger

Veranstaltungsdaten

  • Datum:

    Sonntag
    05. März 2023
    11:00 Uhr

  • VVK Vorverkaufspreis zzgl. Gebühren 18-30 € | 14-27 € erm.

    AK Preis an der Abendkasse 20-36 € | 16-30 € erm.

  • Flora Köln

    Am Botanischen Garten 1a
    Köln-Riehl

    Google Maps

  • Barrierefreiheit

    • Induktionsschleife Verfügbar
    • Rollstuhlgerechter Zugang + WC Verfügbar
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