„Das Leben ist zu kurz für lange Literatur“ – Senta Berger liest Alfred Polgar

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lit.COLOGNE 2020

„Das Leben ist zu kurz für lange Literatur“ – Senta Berger liest Alfred Polgar


Alfred Polgar, 1873 in Wien geboren und 1955 in Zürich gestorben, zählt zu den bekanntesten Autoren der Wiener Moderne. Als Aphoristiker und Kritiker war er ein großer Weglasser, ein Könner in der Kunst, aus hundert Zeilen zehn zu machen. Die „kleinen Zwischenfälle“ des Lebens, die „Minus-Abenteuer“, „alarmierende Nicht-Erlebnisse“ interessierten ihn, nicht die großen Staatsaffären. In den 1920ern lebte und arbeitete Polgar in Berlin, dann musste der jüdische Wiener vor dem NS-Regime fliehen, erst nach Prag, dann nach Frankreich, nach Hollywood und New York. Senta Berger erweckt Polgar zu neuem Leben und liest ihre Lieblingstexte zum Thema „Sie und Er“. Was Alfred Polgar zur Liebe zu sagen hatte, ist scharfe Seelenanalyse, die, mit zarter Melancholie versehen, auf Samtpfoten daherkommt. Stilistisch brillant und psychologisch versiert, entblößt er unsere Schwächen. Ein Abend mit musikalischer Begleitung von David Frühwirth (Violine) und Johannes Zahlten (Viola).

  • Sonntag 15 März

    Sonntag
    15. März 2020
    19:30 Uhr

  • Ausverkauft

    VVK Vorverkaufspreis zzgl. Gebühren 16–30 €

    AK Preis an der Abendkasse 20–36 €

    Erm. Preis Ermäßigt 14–27 €

  • WDR Funkhaus
    Klaus-von-Bismarck-Saal

    Wallrafplatz 5
    50667 Köln

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  • Barrierefreiheit

    • Induktionsschleife Verfügbar
    • Rollstuhlgerechter Zugang Verfügbar

Mitwirkende

Senta Berger

Senta Berger hat in weit über 100 Kinofilmen mitgewirkt, ist am …

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