Ein sprühender Geist – Thea Dorn und Fritzi Haberlandt entdecken Gabriele Tergit wieder

VA38

lit.COLOGNE 2019

Ein sprühender Geist – Thea Dorn und Fritzi Haberlandt entdecken Gabriele Tergit wieder


„Etwas Seltenes überhaupt“ nannte ein Kollege Gabriele Tergit (1894–1982). Als erste weibliche Gerichtsreporterin der Weimarer Republik machte sie anhand scheinbar unbedeutender Fälle auf die großen Problematiken ihrer Epoche aufmerksam. Mit ihrem Roman „Käsebier erobert den Kurfürstendamm“, erschienen 1931, wurde sie berühmt. Dann wurde sie zur politischen Gegnerin der Nazis, obendrein war sie Jüdin. Sie flüchtete nach Palästina, zog 1938 nach London, wo sie bis zu ihrem Tod lebte. Dort hatte sie von 1957 bis 1981 das Amt des Sekretärs des PEN-Zentrums deutschsprachiger Autor*innen im Ausland inne. 1951 erschien ihr beeindruckender Roman „Effingers“, das Porträt einer deutsch-jüdischen Familie über vier Generationen. Ihre Erinnerungen „Etwas Seltenes überhaupt“ erschienen ein Jahr nach ihrem Tod. Höchste Zeit, eine der bemerkenswertesten und mutigsten Frauen des 20. Jahrhunderts wiederzuentdecken! Mit Fritzi Haberlandt. Konzept und Erzählung: Thea Dorn

  • Sonntag 24 März

    Sonntag
    24. März 2019
    19:30 Uhr

  • Ausverkauft

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    AK Preis an der Abendkasse 19-32 €

    Erm. Preis Ermäßigt 13-22 €

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    • Schriftdolmetschung Verfügbar
    • Induktionsschleife Verfügbar
    • Rollstuhlgerechter Zugang Verfügbar

Mitwirkende

Fritzi Haberlandt

Fritzi Haberlandt, geboren 1975, studierte Schauspiel an der Ernst…

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Thea Dorn

Thea Dorn, 1970 geboren, studierte Philosophie in Frankfurt, Wien und…

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