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Porträt


Heinrich Heine



Christian Johann Heinrich Heine (1797– 1856) kommt aus der verbotenen Stadt: aus Düsseldorf. Und ist trotzdem ein Klassiker, der keine Gefahr läuft zu verstauben. Er liebte das Meer, die Frauen und die Würste im Harz. Ein politischer Hitzkopf, ein Taubenherz, ein Geierschnabel, ein Freiheitskämpfer. Der erste Schriftsteller, der ohne Ironie nicht denkbar wäre. Der Dichter, der die Romantik zur Vollendung brachte und zugleich mit seinem Spott besang. Wir müssen Heinrich Heine dankbar
sein. Nicht nur für seine Texte. Er hat das Feuilleton erfunden und den Beruf des freien Schriftstellers. Er sang schönere Loblieder auf Paris als die Franzosen. Und wurde angefeindet wie kein Zweiter.
Cordula Stratmann und Ulrich Noethen erkunden sein Leben und seine Dichtung. „Ihm ist geglückt, was Europa den Deutschen kaum mehr zutraute: ein Stück Weltliteratur in deutscher Sprache “ (Marcel Reich-Ranicki).
Konzept: Tobias Bock und Traudl Bünger

Ein Schriftsteller:innenporträt der lit.COLOGNE 2016.