Sylwia Chutnik und Johanna Wokalek beweisen feines Gespür für Weibskram
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Sprache:
polnisch | deutsch
Die engagierte Feministin Sylwia Chutnik (geb. 1979 in Polen) erzählt zart, aber schonungslos vom Weibskram (aus dem Polnischen von Antje Ritter-Jasińska) ihrer Helden. Die drei Generationen eines Mietshauses kämpfen einsame Schlachten gegen Rollenklischees und Konsumterror. So verübt das geliebte und in rosa Rüschen gehüllte Töchterchen hinterlistige Racheakte oder der hilfsbereite Konditor schlüpft in selbst geschneiderte Brautkleider – aber nur in seinem verdunkelten Wohnzimmer. Mod.: Olaf Kühl, dt. Text: Johanna Wokalek
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Chutnik, Sylwia
Foto:
© Rafał Leszczyński.
Chutnik, Sylwia
Sylwia Chutnik, 1979 in Warschau geboren, studierte Kulturwissenschaften und Gender Studies und ist Vorsitzende der Stiftung MaMa, die sich für die Rechte von Müttern in Polen einsetzt. Ihr Debütroman “Weibskram” war 2009 für den wichtigsten polnischen Literaturpreis NIKE nominiert.
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Kühl, Olaf
Kühl, Olaf
Olaf Kühl ist Russland-Referent des Regierenden Bürgermeisters von Berlin und Literaturübersetzer für Polnisch, Russisch und Ukrainisch. Er schreibt für diverse Printmedien und war im Wintersemester Gastprofessor für “Poetik der Übersetzung” an der Freien Universität Berlin. Kürzlich erschien sein erster Roman “Tote Tiere” über die Befreiung Michail Chodorkowskis.
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Wokalek, Johanna
Wokalek, Johanna
Johanna Wokalek, 1975 geboren, erhielt ihre Ausbildung am Max-Reinhard-Seminar in Wien, wo sie am Burgtheater ihre Theaterkarriere begann. Nach zahlreichen Theaterengagements (u.a. in Bonn und Wien), gelang ihr der Duchbruch auf der großen Leinwand in dem Kinofilm “Barfuss” (2004), “Der Baader Meinhof Komplex” (2007) und in der Titelrolle in “Die Päpstin” (2008). Ausgezeichnet mit dem Bayerischen Filmpreis und dem Bambi spielte Johanna Wokalek zuletzt im Kinofilm “Anleitung zum Unglücklichsein” mit und war auf der Bühne des Wiener Burgtheaters in “Platonow” zu bewundern.
WDR, Klaus-von-Bismarck-Saal
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